Lage

DIE WEINLAGEN – Übersicht

Bad Kreuznach

Brückes, Krötenpfuhl, Kahlenberg, Kapellenpfad, Kauzenberg, Hinkelstein, Forst, Mönchberg, Narrenkappe, Osterhöll, St. Martin, Rosenberg

Niederhausen

Pfingstweide, Felsen Steyer

Schloßböckelheim

Königsfels, In den Felsen, HeimbergOsterhöll, St. Martin, Rosenberg

DIE WEINLAGEN – Details

1. Krötenpfuhl:

Am Nordrand der Stadt gelegen über dicken Lößschichten. Im Zeitalter des Devon angeschwemmter Lehm mit Kies aus den Kreuznacher Becken. Der tiefgründige Boden bringt dank guter Wasserversorgung – ausgereifte, markante Rieslinge mit guter Entwicklungsfähigkeit.


2. Kahlenberg:

Heute die erste Stufe über der Nahe – Lehm mit Terrassenschotter.
Sehr ausgeglichene, frühreife Rieslinge mit guter Struktur.


3. Kapellenpfad:

Flachlage, nördlich des Krötenpfuhl, tiefgründig und von Norden windgeschützt.
Lehm mit Terrassenschotter.


4. Hinkelstein:

Über einer Lehmschicht finden wir ca. 60 cm Rigolit – Terrassenschotter mit Lehm.
Durch die lange landwirtschaftliche Nutzung (durch Rigole) haben wir einen fruchtbaren Oberboden. Die Weine sind fruchtig, harmonisch.


5. Kreuznacher Forst:

Rotliegendes – Anlandungen aus der Zeit als sich der Rheingraben bildete und Zeitweise einer Meeresverbindung zwischen Nordsee und Mittelmeer bestand – später auch Süßwasserseen. Unser Grauer Burgunder zeigt hier seine feine Reife und Ausprägung.


6. Kreuznacher Narrenkappe + Mönchberg:

wie im Forst Rotliegendes – in der Höhe auch Terrassenschotter.
Im Rotliegenden wird die Säure verhaltener – etwas weicher. Der Schutz vor Nordwind lässt hier Riesling + Scheurebe gut gelingen. Sie benötigen eine lange Reifezeit, damit die Säure harmonisch eingebettet wird.


7. Kreuznacher St. Martin:

Die Lage ist benannt nach dem ehemaligen Kloster St. Martin, das sich etwa in Bereich der unteren Stromberger Straße/ Winzenheimer Straße befand. Eine Gegend bedeckt mit Anschwemmungen und Terrassenschotter aus der Zeit vor etwa 35 Mill. Jahren.
Der Boden ist tiefgründig und fruchtbar. Er gibt uns füllige ausgereifte Weine mit feinen Fruchtnoten.

8. Niederhäuser Pfingstweide:

Ursprünglich das Nahebett, das mit dem Bau der Eisenbahn 1856 verlegt wurde.
Pfingstweide wurde mit Erde aus dem neuen Nahebett und Steinen aus dem Tunnelbau aufgefüllt. Der geschlossene Bergrücken „Felsen Steyer“ im Norden lässt die Sonnenwärme (Parabol Spiegel) einstrahlen und wärmt die Pfingstweide. Die Wasserversorgung ist ausgeglichen Dank dem nahen Flussbett.
Wärme und Wasser lassen reife, harmonisch ausgeglichene, fruchtige Rieslinge gedeihen.


9. Niederhäuser Felsen Steyer:

Der Porphyrsteilhang über der Pfingstweide gibt seinen Weinen eine feine Eleganz, viel Mineralität und eine gute Struktur. Weißer und roter Felsen Steyer.


10. Schloßböckelheimer Königsfels:

Schloßböckelheim war schon im 11. Jahrhundert eine Schutzburg für die deutschen Kaiser.
Heute nur noch als Ruine zu erkennen. Der dunkelrote Porphyr (Latit) der Schloßböckelheimer Weinberge speichert die Wärme gut, weniger gut das Wasser.
In den Steillagen Königsfels und Heimberg wachsen schlanke, fruchtbetonte Rieslinge mit hoher Mineralität.


11. Schloßböckelheimer In den Felsen:

In der Lage „In den Felsen“ bauen wir unseren Weißen Burgunder an, der in seiner filigranen Art und Frucht, sich besonders von den fülligeren Weinen aus der Kreuznacher Gemarkung abhebt.