Lage

GEBIET

Das Nahegebiet

Die vielfältigen Böden, die Sonderheit des Gebietes, die durch die geologische Entwicklung entstanden sind, bestimmen die Vielfalt der Naheweine.

Die Nahe ist Teil der Saar –Nahe – Saale – Senke, der größten Binnensenke Deutschlands. Nach kontinuierlichen Absenkungsprozessen wurden dort in der Zeit des Perm mächtige Sedimentspakete wie Rodsedimente und Steinsalz abgelagert. Dies war auch die Zeit großer magmatischer Ereignisse, aufgeschmolzenes Krustenmaterial gelangte als saure Intrusionen, Lavaströme und Tuffe wieder an oder in die Nähe der Oberfläche. Besonders eindrucksvoll ist der Rotenfels bei Bad Münster, auch die Weinberge in Schloßböckelheim sind vulkanischen Ursprungs.

Kreuznach ist mehr geprägt von der Entstehung des Mainzer Beckens, als vor ca. 35 Mill. Jahren der Oberrheingraben durch Absenken entstand. Die wechselnden Wasserstände der Meeresstraße, Überflutung und Abbrechen der Verbindung zum Meer durch Auffalten der Alpen bestimmen die wechselnden Böden.

Der Wechsel von Kalt- und Warmzeiten führten zur Bildung von Terrassenstufen. Während der Kaltzeiten kam es zu intensiven Staubverwehungen aus vegetationsfreien Moränenflächen, der sich als Löss in Nahegebiet ablagert. Durch Absenken der Flüsse entstanden Kiesbedeckte Terrassenflächen.